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 Hanagakure

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Micky

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BeitragThema: Hanagakure   So 28 Aug 2011, 03:39

Allgemeines:

Das Ninjadorf Hanagakure liegt in Hana no Kuni - auch genannt das Blumenreich - und gehört somit zu den 6 Großmächten der Welt. Die Shinobi, die dort leben, sind also in der ganzen Welt bekannt, aber zum Teil auch wegen ihrer Fähigkeiten gefürchtet. Es sei allerdings dazugesagt, dass der Respekt Hanagakure gegenüber, seit dem Ende des 2. Ninjaweltkriegs abgenommen hat, denn Himawari löste Chinatsu nach deren Tod als Hanakage ab und verfolgt eine andere Philosophie, welcher der des Shodai ähnlich ist; diese symbolisiert den Frieden und aufgrund dieser Philosophie wurde Hanagakure damals auch gegründet - Krieg zu führen sollte nie Zweck oder Absicht des Dorfes oder sogar des Reiches sein, deshalb hält man sich aus äußeren Konflikten soweit es geht heraus.
Wenn die Ninja von Hanagakure nicht gerade Missionen für ihr eigenes Reich absolvieren, so werden sie auch von anderen Ländern angeworben. Dies können beispielsweise solche sein, die kein eigenes Ninjadorf besitzen oder deren Ninja für bestimmte Aufträge nicht geeignet sind oder einfach, weil Hanagakure als Shinobimacht einen guten Ruf besitzt. Oftmals sind die besagten Länder Verbündete von Hana no Kuni.

Hana no Kuni:
Umwelt

In Hana no Kuni ist es, aufgrund der südlichen Lage, relativ warm. Temperaturen um die 30° sind deshalb keine Seltenheit, wenngleich die Nacht das Land gut abkühlt – außer in den Hochsommermonaten, dort geht die Temperatur meist nie unter 20°. Somit gibt es auch keine besonders starken Winter und es gibt nur wenige Monate in denen wirklich Schnee fällt. Durch die Hitze ist das Klima eher tropisch angehaucht, was dem Blumenwuchs nur noch weiter fördert. Wegen der Hitze gibt es auch häufiger Niederschläge. Die Temperatur des Reiches ist derart gut ausbalanciert, dass trotz der hohen Gradzahl eine Vielzahl von Pflanzen – vor allem Blumen – sehr gut wachsen. An den Grenzen sieht man sogar immer mal wieder Sandstürme hereinwehen, wegen der Nähe zu Suna no Kuni, welches bekanntlich sehr heiß und trocken ist.
Bis auf die Gebirgskette, dem Vulkan, ein paar kleinere Berge und Hügel, ist das Land relativ flach. Durch die fehlenden Gebirge und dem Wildwuchs ist es jedoch schwer an Edelmetalle zu kommen, weshalb es meist nur in der Gebirgskette vor der Grenze effektiv gegraben wird. Dies gleicht sich jedoch durch den sehr fruchtbaren Boden aus, welcher durch den Vulkan unterstützt wird, da dessen Lava die Fruchtbarkeit des Bodens fördert – selbst wenn sie manchmal gefährliche Ausmaße annimmt, was bei einem großen Ausbruch passieren kann, wenn der Vulkan das Feuer sogar bis tief ins Blumenreich spuckt.
Die Blumen in diesem Reich wachsen außergewöhnlich hoch und vor allen Dingen sehr zahlreich, was die weiten Blumenfelder verdeutlichen und im Blumendschungel schließlich seinen Höhepunkt erreicht, wo die Blumen bis hoch in den Himmel reichen und so dick wie Baumstämme sind. Blüten gibt es in diesem Land in allen erdenklichen Farben, sogar mehrfarbige Blumen sind hier keine Seltenheit, darauf ist das Reich besonders stolz. Exotische Tiere exstieren in Hana no Kuni ebenfalls zuhauf. Im Dschungel kann es schon mal sein, dass man einem Tiger – oder gleich mehreren – über den Weg läuft. Die Artenvielfalt geht jedoch noch viel weiter, beispielsweise kann hier auch aufgrund des heißen Klimas ein Koala Bär auftauchen, aber auch andere Tiere und Pflanzen – z. B. Fleischfressende - welche an solchen Umweltbedingungen gewöhnt sind.

Leben
Insgesamt gesehen ist das Blumenreich weder besonders arm, noch besonders reich. Um arm zu sein, sind die Rohstoffvorkommen zu zahlreich und um reich zu sein fehlen die effektiven Handelswege über Land. Daher wird öfters im Schiffsverkehr Handel getrieben. Erträge realisiert man zum Großteil aus dem Fischfang und der Landwirtschaft, jedoch werden auch Edelmetalle u. Ä. gefördert – natürlich wird viel davon auch für den eigenen Gebrauch verwendet. Eine Hungersnot gab es bis dato noch nie, denn der Boden in diesem Land ist sehr fruchtbar. Besonders Erwähnenswert dürfte des Weiteren durchaus die Naturverbundenheit der Menschen im Blumenreich sein. Wohlhabende Einwohner gibt es wie gesagt weniger. Zum größten Teil setzt sich die Bevölkerung aus bescheidenen Leuten zusammen, die mit dem zufrieden sind was sie haben. Die Leute helfen sich nicht selten untereinander und zeigen Fremden gerne ihre Gastfreundlichkeit - nicht zu vergessen ihre unbändige Loyalität zum Blumenreich. Seit die Isolationspolitik des alten Daimyou der Vergangenheit angehört, dürfen die Bewohner von Hana no Kuni ihre Freundlichkeit wieder voll ausleben. Ausländer die hier Asyl suchen, haben eine warme Mahlzeit und ein Dach über den Kopf so gut wie sicher.
Mit den anderen Reichen hat Hana no Kuni mittlerweile wieder bessere Beziehungen aufbauen können. Doch wo früher Angst der Begriff war mit dem man Hana no Kuni und vor allem das Dorf Hanagakure assoziierte, so ist er heute Neid. Manche Länder gönnen dem Blumenreich nicht seinen fruchtbaren Boden, die zahlreichen und mächtigen Clans und Shinobi und vor allem nicht die Tatsache, dass sie so glimpflich aus dem 2. Ninjaweltkrieg hervorgingen – wenngleich Hana no Kuni heute noch Reparationszahlungen an die Reiche leisten muss, die es verwüstet hat. Doch das Reich beugt sich und hält sich an diesen Vertrag, selbst wenn es dadurch innere Konflikte riskiert; sei es durch drohende Hungersnöte oder bellizistische Bewegungen. Die Landesfarbe des Reiches ist Türkis.

Technologien
Der technologische Stand in Hana no Kuni ist derselbe, der auch bei den anderen Reichen (außer in Yuki no Kuni und Sora no Kuni) vorherrscht. Es gibt im Blumenreich keine Autos, Flugzeuge, Züge, Pistolen, CDs, Laser, Mikrowellen, Telefone (auch Morsetelegrafie), Radios (Funkgeräte schon) oder Fernsehsender (die Apparate dazu allerdings schon, allerdings nur für Videoaufnahmen). Computer (darunter fallen ebenfalls Radare) sind eher eine absolute Seltenheit. Sie funktionieren auch ganz anders, wie man sie normalerweise kennt und sind nicht für jeden zugänglich. Somit sind Computergeräte eher ausschließlich im Bereich der Medizin und Forschung vorzufinden. Der medizinische Fortschritt beschränkt sich auf das, was die Shinobi und deren Iryounin wissen.

Hanagakure no Sato:

Sicherheit
Das Dorf ist umgeben von hohen Mauern, die jegliche Einsicht erschwert, gefolgt von Parks und üppiger Vegetation in Form von Blumen, Kirschblüten u. Ä., um den Bewohnern eine derart angenehme, harmonische Atmosphäre zu schaffen, wie es bei anderen Dörfern kaum der Fall ist. Um den Eindruck zu schmälern, dass man regelrechtlich in einem Gefängnis sitzt, wurden die Innenwände und Tore der Stadt zusätzlich noch mit bunten Malereien verziert, die Ruhe, Frieden und Harmonie ausstrahlen, damit die Bewohner sich noch wohler fühlen. Dazu gibt es offene Treppen, die zum oberen Bereich der Mauern führen – wo es des Weiteren Aussichtstürme gibt. Vor den Mauern wurde zudem ein Graben um das gesamte Dorf herum geschaffen, der mit Wasser gefüllt ist, auf dem hin und wieder eine Blume schwimmt.
Es gibt 3 große Dorftore, welche aus robustem Metall bestehen – außerdem ist auf ihnen das Symbol von Hana no Kuni in türkiser Farbe abgebildet. Dazu gibt es noch ein komplexes Verschlusssystem, um die Tore zu versperren. Das ganze sichtbare Sicherheitssystem wird durch die Zugbrücken abgerundet, welche über den Wassergraben führen und hochgezogen werden können bei Bedarf. An den Toren selber befinden sich Grenzposten, um die Eingänge vor Kriminellen und anderen Gefahren zu sichern. Somit kann der Grenzposten genau protokollieren wer kommt und geht und kann die Besucher wenn nötig sogar kontrollieren. Ferner existiert ein unsichtbares Sicherheitssystem in Form einer Barriere, die wie eine Hemisphäre das gesamte Dorf umspannt. Diese Barriere registriert jegliche Eindringlinge aus allen Himmelsrichtungen und bietet einen vermeintlich perfekten Schutz.

Architektur
Das gesamte Dorf wurde als Form einer Blume angelegt, was in der Luft sicherlich am besten sichtbar ist - hin und wieder sieht man auch Strommasten, welche die Häuser versorgen. Des Weiteren fließt ein Fluss vom Nordende Hangakures bis zum Südende komplett durch - an diesen Enden befinden sich auch die berühmten Dorfbrillen. Der Großteil der Architektur besteht aus hohen, von Ranken und Blumen überwuchernden Gebäuden, die oftmals mehrstöckig sind, aber dadurch auch weniger in die Breite gehen – teilweise gibt es sogar einzelne Gebäude, die fast gänzlich aus Pflanzen bestehen; sie sind das Werk des Fugetsu Clans. Diese hoch angelegten Gebäude haben einen bestimmten Grund, denn der Vulkan in der Nähe hat schon mehrmals das Dorf mit seiner ganzen Gewalt direkt getroffen. Somit hat sich das Dorf aufgrund des Vulkangesteins zu einer recht hügligen Landschaft entwickelt. Zudem schützt die Höhe der Gebäude die Bevölkerung dahingehend, weil die Lava meistens durch die Straßen floss und die Wahrscheinlichkeit für einen Direkttreffer eines einzelnen Gebäudes in der Regel geringer ist als förmlich von der Lava eingeschmolzen zu werden. Doch mittlerweile wurden Möglichkeiten entwickelt, diese Naturkatastrophe sogar komplett abzuwenden. Es sei noch gesagt, dass nicht selten mehrstöckige Gebäude mit Hilfe von Brücken verbunden sind – ebenfalls eine veraltete Sicherheitsmaßnahme gegen den Vulkan.

Prüfungen:
Geninprüfung
Nach 4 Jahren in der Akademie haben die Schüler soviel Wissen erlangt, dass sie an der Geninprüfung teilnehmen dürfen - diese findet einmal jährlich statt. Dort müssen sie einen schriftlichen Test bestehen und sämtliche Grundjutsu vorführen und diese gut genug beherrschen, um die Prüfung letztendlich bestehen zu können – dabei ist klar, dass jeder so seine Stärken und Schwächen hat. Normalerweise wird man anschließend als neuer Genin in ein Team gesteckt und muss dort mit Hilfe seiner Kollegen das Stirnband des Jounin stehlen. Es können bei dieser Prüfung vom leitenden Jounin auch noch andere Bedingungen festgelegt werden - z. B. das Stirnband muss in einer bestimmten Zeit geklaut werden. Nachdem die Genin diese Prüfung ebenfalls bestanden haben, bekommen sie von ihrem Jounin ein eigenes Stirnband ausgehändigt. Von nun an werden sie als vollwertige Shinobi anerkannt.
Diese Prüfung, welche vom 1. Hanakage erdacht wurde, führte man nach Chinatsus Tod wieder ein. Zu ihrer Zeit mussten die Genin nämlich weder die Grundjutsu vorführen, noch ein Stirnband klauen. Ziel der alten Prüfung war es, dass die Akademisten, welche tagtäglich miteinander aßen und vielleicht sogar Freunde geworden waren, sich in einer Arena unter der Akademie gegenseitig töten sollten. Diejenigen, die diese blutige Prüfung überlebten und übrig blieben, wurden schließlich zu Genin ernannt. Durch eine erfolgreiche Geninprüfung, bekommt der Charakter (auch der leitende Jounin Charakter) 2 Trainingspunkte zugeschrieben, sofern die Prüfung Ingame stattgefunden hat und entsprechendes Niveau aufweist bzw. sie sich lose an die Vorgaben der regulären Geninprüfung hält.

Chuuninprüfung
Mittels einer großen, länderübergreifenden Auswahlprüfung werden die Chuunin bestimmt – diese Prüfung findet einmal jährlich statt und werden jedes Mal von einem anderen Dorf ausgerichtet. An dieser Prüfung können Genin nur teilnehmen, wenn sie mit ihrem Team mindestens 8 D-Rang Missionen erfolgreich bestritten haben (1 C-Rang entspricht 2 D-Rang, 1 B-Rang 2 C-Rang usw.). Aus jedem Land kommen die verschiedenen Teams zusammen und treten dann gegeneinander an. Das Dorf, dessen Teilnehmer am besten abschneiden, bekommt einen sehr guten Ruf, durch den die Anzahl der Aufträge dementsprechend auch steigt. Es geht jedoch nicht ums Gewinnen oder Verlieren bei der Prüfung, sondern darum wie man seine Fähigkeiten, Kenntnisse oder die Erfahrung einsetzt und wie man den Gegner überlistet. Wichtiger Punkt in den Aufgaben eines Chuunin ist, dass dieser in der Lage ist ein Team anführen und leiten kann – jedoch gibt es genügend weitere, wichtige Punkte, welche für die Ernennung ausschlaggebend sein können. Der erste Teil der Prüfung ist schriftlich, der zweite ist praktisch und folgt am Tag darauf. Das Prüfungsgebiet von Hanagakure für den praktischen Teil ist ein Blumendschungel. Der letzte Teil der Prüfung sind die Ausscheidungskämpfe, die in einem Turniersystem ausgetragen werden - zwischen der zweiten und dritten Prüfung haben die Genin einen Monat Zeit zur Vorbereitung. Die Prüfung besteht somit in der Regel aus drei Teilen: Theorie, Praxis (Überleben) und Kampf.
Das Prüfungsgebiet im Blumendschungel, welches vom 1. Hanakage angelegt wurde, war einige Zeit verwaist, weil Chinatsu damals die Chuuninprüfungen, oder besser gesagt den zweiten Teil: das Überleben, nur noch innerhalb des Vulkans von Hana no Kuni stattfinden ließ. Daraufhin boykottierten die anderen, teilnehmenden Länder nach dem erstmaligen Bestreiten diese Prüfung, weil zu viele Genin dabei umkamen. Dennoch wurde das Prüfungsgebiet bis zu Chinatsus Tod nicht verändert. Durch eine erfolgreiche Chuuninprüfung, kann der Charakter insgesamt 10 TP zugeschrieben bekommen (1. Teil 1 TP, 2. Teil 3 TP und 3. Teil 5 TP)

Wichtige Persönlichkeiten:
Shodai Hanakage

Kaizen Hanamaru war der erste Hanakage und damit einer der Gründer von Hanagakure. Seine Geburt entstand aus der Verbindung zwischen Kotori und Akino, welche beide zwei Clans zu einem verschmolzen: dem Kaizen Clan. Durch seine Bestrebungen brachte er Recht und Einigkeit nach Hana no Kuni. Er führte Clans und Shinobi zusammen und legte damit den Grundstein für das Bestehen des Landes – neben der Errichtung von Ninjaakademien schuf er noch viele andere Dinge, die bis heute beständig und nach wie vor sein Verdienst sind.
Der 1. Hanakage war eine disziplinierte, stolze und starke Persönlichkeit. Angeblich war ihm jedes Jutsu im gesamten Blumenreich bekannt und von jenen beherrschte er zudem noch eine ganze Bandbreite – nicht zuletzt wäre auch noch das Wissen über die Fähigkeiten der anderen Dörfer erwähnenswert. Hanamaru besaß eine ausgezeichnete Auffassungsgabe und ein mindestens genauso gutes Gedächtnis. Er bevorzugte bis zuletzt immer den diplomatischen Weg in Streitigkeiten mit anderen Reichen. Kaizen Hanamaru gab immer alles für das Erbe seiner Vorfahren, denn er wusste über die Strapazen bescheid, die sie über sich ergehen ließen, nur um ihren Nachfahren ein schönes Leben zu ermöglichen. Doch seine Anstrengungen das Blumenreich zu schützen, verkürzte seine Lebenszeit derart, wodurch er zwar alt wurde, aber eben kein beachtliches Alter erreichen konnte, da er kurz nach dem 1. Ninjaweltkrieg starb.

Nidaime Hanakage

Kaizen Chinatsu war die zweite Hanakage. Als Bastard ohne Vater aufgewachsen, erlebte sie den Bürgerkrieg in Hana no Kuni leibhaftig mit, sowohl als Kind, als auch als Shinobi. Dies prägte ihre Persönlichkeit, genau wie die Tatsache, dass sie oft von ihrer Mutter vernachlässigt wurde, für ihr restliches Leben. Einigkeit und Recht, welches vom 1. Hanakage geschaffen wurde, gehörte zu Zeiten des fortschreitenden Bürgerkriegs längst der Vergangenheit an. Teilweise auf eigene Faust, spionierte die erwachsene Chinatsu, auf ihrer Intuition und Intelligenz begründet, im Windreich. So wusste sie alsbald über die geheime Aufrüstung des dortigen Daimyou bescheid. Sie war eine charismatische Frau, welche mindestens genauso kaltblütig war. Ihr war es zu verdanken, dass die Streitigkeiten des Blumenreichs beigelegt wurden. Notfalls mit Gewalt vereinte Chinatsu alle Clans und Shinobi unter einem einzigen Banner: der Blume, welche ein Erbe des 1. Hanakage darstellt. Zusammengeführt durch einen gemeinsamen Feind, führte sie Hana no Kuni gegen Kaze no Kuni in den Sandkrieg. Dort behauptete sich die Streitmacht des Blumenreichs dank der Führungskraft und dem strategischen Talent von Chinatsu. Anschließend wurde die Kunoichi zur 2. Hanakage ernannt.
Von da an änderte sich auch der alte, vom 1. Hanakage eingeschlagene Kurs des Friedens und der Diplomatie. Chinatsu rüstete auf, um ihr Land zu schützen, wenngleich sie nie andere Länder mutwillig angriff, sondern sich nur im Ernstfall verteidigen wollte. Zudem machte sie durch die Reformierung der alten Gesetze des 1. Hanakage, das Ninjadorf des Landes als Akahanagakure bekannt und der von ihr eingesetzte Daimyou unterstützte sie dabei vollends. Ihre rote Angst, welche sie über die Welt verbreitete, mündete schließlich in den 2. Ninjaweltkrieg, an dem jeder ihr die Schuld gab – auch teilweise die eigenen Leute.
Die 2. Hanakage war eine anmutige, intelligente und brutale Persönlichkeit. Man sagt Chinatsu außergewöhnliche Stärke nach, denn sie soll stärker gewesen sein als der 1. Hanakage, weil sie die 6 Blumenwächter im Alleingang besiegte, als diese sich gegen sie auflehnten. Zudem soll sie mindestens einen Kage auf dem Gewissen haben. Sie bevorzugte statt purer Diplomatie meist den Kampf und ließ sich leicht provozieren, doch irgendwann wurde ihr dies zum Verhängnis. Kaizen Chinatsu starb in der Schlacht am weißen Blumenfeld, in welcher sie einer zahlenmäßigen Übermacht entgegenstand. Letztendlich opferte sie – welche schon immer als gefühlskalte Person bekannt war - sich heldenhaft für ihre Truppen, indem sie durch ein geschicktes Manöver den Großteil ihrer eigenen Shinobi rettete und dabei mit einem Lächeln auf den Lippen mindestens soviele Feinde mit in den Tod riss. Durch ihren eisernen Willen konnte sie ein ganzes Reich einen, doch bis zuletzt war sie doch alleine geblieben und auch alleine gestorben. Noch heute erzählt man sich sie sei nie gestorben und würde am Ort des Schlachtfeldes, als eine von vielen roten Blumen weiterleben.

Sandaime Hanakage

Fugetsu Himawari ist die dritte Hanakage. Sie wurde während des Sandkrieges geboren. Im 2. Ninjaweltkrieg vollbrachte die Kunoichi an Chinatsus Seite große Taten und wurde nicht selten als Teamleaderin eingesetzt. Bereits in jungen Jahren wurde sie nach dem Tod von Chinatsu, von den Siegermächten als fähig genug empfunden, mit dem ebenfalls neuen Daimyou zusammen das Land anzuführen. Durch ihre neue Philosophie konnte sie – in den 5 Jahren seitdem sie im Amt ist - den Ruf von Hanagakure in der Welt wieder deutlich verbessern.
Die 3. Hanakage ist eine ruhige, sanftmütige und zielstrebige Persönlichkeit. Unter den Shinobi galt Himawari schon immer als Wunderkind, denn sie wurde schnell in die Reihen der Blumenwächter aufgenommen und schlussendlich zur Hanakage befördert. Sie verfügt schon jetzt über sehr beachtliche Fähigkeiten. Die harte Zeit als Shinobi des Dorfes prägte Himawari hinreichend – vor allen Dingen, weil ihre Kindheit in die Zeit von Chinatsus Herrschaft über das Dorf fiel - weshalb sie eher für die Ideale Einigkeit, Recht und Freiheit steht. Die 3. Hanakage verkörpert den Frieden und die Liebe für das Dorf, womit sie beim Großteil der Bevölkerung auf Wohlwollen stößt. Nichtsdestotrotz hat Fugetsu Himawari einige Gegner, die eher Sympathisanten von Chinatsus Philosophie waren und auch heute noch sind. Diese sagen ihr oft Schwäche nach, jedoch lässt sie sich davon nicht unterkriegen.

Daimyou von Hana no Kuni
Der aktuelle Daimyou des Blumenreichs wurde nach dem Ende des 2. Ninjaweltkriegs eingesetzt und ist der Sohn des abgesetzten. Äußerlich gibt er sich diplomatisch und verständnisvoll. Er versteht sehr gut die Abläufe des Landes und die Verstrickungen und Kontakte, was ihn zu einem gewieften Diplomaten macht. Doch insgeheim ist er sehr wissbegierig, will alles erfahren und tut alles, um die Schwächen der Feinde und Verbündeten herauszubekommen, um diese notfalls zu manipulieren. Dabei schreckt er weder vor Bestechung, noch vor Bedrohung zurück. Er würde alles tun, um seine Macht zu festigen, bzw. zu steigern und sichert sich mit geheimen Kontakten, Verbindungen und Verträgen ab, damit er immer auf der sicheren Seite ist. Insgesamt ist der Daimyou vorsichtiger wie sein Vater und zeigt auch geringere Aggressionen anderen Ländern gegenüber. Dies kommt dem Blumenreich zunächst zugute, jedoch wäre er nicht abgeneigt einen Hanakage unter sich zu haben, der nicht ganz so friedlich agiert – da würde er unter Umständen sogar etwas riskieren. So wickelt er seine Machenschaften weiterhin eher im Verborgenen ab oder manipuliert seine Mitmenschen zu seinem Vorteil.

Besonderheiten:
Das Symbol

Jedes Ninjadorf hat sein eigenes Symbol. Das Symbol von Hanagakure ist eine Blume, in dessen Zentrum sich ein Shuriken befindet. Jenes Symbol stammt aus der Feder des 1. Hanakage. Für die Shinobi hat dieses Symbol eine große Bedeutung. Es symbolisiert Einigkeit, Recht und Freiheit. Die Blume an sich steht für das Reich, welches die Shinobi beschützen und der Shuriken für die Shinobi selbst. Diese sind deshalb im Zentrum, denn sie sind Teil des großen Ganzen. Eine gewisse Symbiose zwischen den beiden Zeichen ist faktisch vorhanden, denn das eine kann ohne das andere nicht. Die Shinobi aus Hanagakure sind sehr stolz auf dieses Symbol. Da sie recht loyal sind, werden auch weniger zu Nukenin.

Der Kodex
Um ein richtiger Shinobi zu sein, sollte man während Missionen einem gewissen Kodex folgen. Viele Shinobi folgen diesem Kodex, um ihre Emotionen abzutöten. Dies verhindert, dass sie durchdrehen und die Mission zum scheitern bringen. Das Wichtigste für einen Shinobi ist es ein Werkzeug zu sein, welches dem Dorf und dem Land hilft seine Ziele zu erreichen. Emotionen gelten dabei als unnütze Dinge. Die Durchsetzung dieser Regeln wurden vor allen Dingen zu Zeiten Chinatsus propagiert. Der Kodex wird jungen Shinobi bereits in der Akademie beigebracht. Nicht jedes Dorf hat den gleichen Kodex, doch in vielerlei Hinsicht ähneln sich die einzelnen Regeln.

1. Ein Shinobi muss seine Mission um jeden Preis erfolgreich abschließen.
2. Ein Shinobi darf niemals seinen Anführer hinterfragen.
3. Ein Shinobi muss auf alles vorbereitet sein.
5. Ein Shinobi darf seinem Feind niemals den Rücken zukehren.
6. Ein Shinobi muss seine Feinde genauso gut kennen wie seine Verbündeten.
7. Ein Shinobi muss seinem Feind immer mehrere Schritte voraus sein.
8. Ein Shinobi muss die Fassade hinter der Fassade erkennen können.
9. Ein Shinobi darf keine Schwächen offenbaren.
10. Ein Shinobi darf niemals Emotionen zeigen
11. Ein Shinobi darf niemals Verbundenheit zeigen.


Die Akahana

Der Begriff Akahana bedeutet Rote Blume und steht für die alte Philosophie und die damit einhergehenden Moralvorstellungen und Werte von Hanagakure, welche von Chinatsu begründet wurden. Durch ihr wurde das Dorf auch als Akahanagakure bekannt – das Dorf versteckt hinter der roten Blume. Disziplin und Härte gegenüber sich selbst und anderen, Aggressivität und Kaltblütigkeit im Kampf – wie einst Chinatsu sie pflegte – und ein offenes Verhältnis dem Tod gegenüber, vor allem dem Tod anderer, sind Eigenschaften, welche mit dem Begriff verbunden werden. Shinobi, die der Akahana zugeneigt sind, bezeichnet man heutzutage nicht mehr als Helden – wenn überhaupt dann sind sie eher Antihelden. Dunkelheit, Schmerz und Gewalt sind oft die Hintergründe von solchen Menschen.
So eine Vergangenheit besitzen viele Shinobi in Hanagakure und doch hat jeder die damaligen Ereignisse anders verkraftet – nicht jeder der in Zeiten von Chinatsu geboren wurde, muss also automatisch eine Sympathie gegenüber der Akahana hegen. Shinobi, welche sich mit der Akahana verbunden fühlen, können manchmal psychotisches Verhalten entwickeln. Jedoch ist die Zuneigung allein kein Grund, um ausschließlich schlechte Eigenschaften zu besitzen. Solche Shinobi haben nicht selten eine Familie mit Kindern. Des Weiteren sind sie ebenso zu Liebe und Tränen fähig, wie jeder andere auch. Letztendlich bleiben sie Menschen, nur ihre Ansichten sind anders und ihre Persönlichkeit hat sich aufgrund der Ereignisse in der Vergangenheit anders entwickelt.

Das Hana Ninpou
Der Ausdruck Hana Ninpou bezeichnet die geheimen Ninjutsu der Shinobi aus Hanagakure. Bei diesen Ninjutsu verwendet der Anwender Blumen - sofern welche in seiner Nähe sind. Diese kann er dann beispielsweise verformen, schärfen oder härten, um eine harmlose Blume zu einem scharfen Shuriken oder einem stabilen Schild zu verwandeln. Für erfahrene Nutzer ist es sogar möglich die Blumen mit Elementen zu kombinieren und sie mit instabilem Chakra zu tränken, was sie zur Explosion bringen kann. Bei besonders starken Blumenjutsu kann vor allem die Anzahl der Blumen um einen herum ein großer Vorteil sein - wie es in Hana no Kuni oft der Fall ist. Sollte es in der Gegend mal keine Blumen geben, so benutzen Anwender vom Hana Ninpou spezielle Samen, mit welchen sie zusätzlich noch mittels Jutsu in sekundenschnelle entweder eine einzelne Blume oder ein ganzes Feld erschaffen können - sogar in widrigen Landschaften wie beispielsweise Wüsten. Hana Ninpou ist nur den Shinobi aus Hanagakure vorbehalten - in diesem Dorf darf sie jeder Shinobi lernen, egal wer. Sie sind spezielle Jutsu, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Der Youma

Manche Ninjadörfer besitzen einen so genannten Youma – einen Geist oder auch einfach Dämon – welcher entweder mit dem reinen Einsatz massiver Kraft kontrolliert wird oder sogar einem Menschen eingepflanzt werden kann, um ihn so unter Kontrolle zu halten. Die mysteriösen Youma verfügen über außergewöhnlich, übermenschliche Kräfte und können nur schwer besiegt werden – meist lassen die Dörfer im Krieg die Youma gegeneinander kämpfen, so wurden schon ganze Schlachten entschieden. Hanagakure besitzt ebenfalls einen Youma, welcher in einem Reiskocher versiegelt ist: den Nanabi. Es gibt allerdings auch Youma, die frei herumlaufen, wie den aggressiven Kyuubi. Diese gelten als Naturkatastrophe, weil sie unvorhergesehen auftauchen und oftmals alles zerstören, was sich ihnen in den Weg stellt.
Einst wollte ein Rounin mit dem Namen Choumei schon immer sehr schnell, sehr stark werden. Doch das jahrelange Training war ihm schon immer zu viel, daher versuchte er sich stets überall durchzumogeln. Er suchte nach Möglichkeiten sehr mächtig und der Stärkste der Welt zu werden. Dabei schnappte er eine Legende auf, die besagt, dass es ein Jutsu geben soll, welches in der Lage ist Geheimnisse aus toten Menschen herauszubekommen und vor allen Dingen ihre Kraft. Er versuchte jahrelang tote Leiber in Schriftrollen zu versiegeln bzw. zu sammeln – sogar die seiner eigenen Familie und seiner Verwandten. Jahre später stellte er fest, dass eine tote Schriftrolle zwar die Fähigkeiten darin versiegelt, man sie dadurch jedoch nicht mehr freisetzen kann.
Daher versuchte der Rounin ein Fuuinjutsu zu erschaffen, welches er auf seinen eigenen Körper anwenden würde, um die Geheimnisse und Fähigkeiten in sich zu versiegeln. Somit konnte er sich selbst als Auslöser verwenden, der das Siegel öffnete und schloss, wie er es wollte. Dadurch erhoffte er sich, dass ein Teil der gebündelten Energien auf ihn zurückfließen würde und er somit stärker werden würde. Doch auch wenn er erkannte, dass er die Kraft nur in Schriftrollen versiegeln konnte, reichten seine Fähigkeiten bei weitem nicht aus, um das zu schaffen, was er sich vorgenommen hatte. Somit forschte er eifrig im Verborgenen weiter, damit sein Plan endlich Wirklichkeit werden würde, bis es ihm schließlich gelang. Da er mit der Zeit alle ihm nahestehenden Menschen in seiner Umgebung tötete, um seinen Traum zu realisieren, musste er sich längst nach anderen Versuchskörpern umsehen.
So zog er durch die Lande und tötete andere Rounin, die schwächer waren wie er. Ihre Körper benutzte er als Testobjekte. Es funktionierte wahrhaftig, doch was er nicht wusste war die Tatsache, dass die Daimyou der einzelnen Reiche ihn bereits seit längerem beobachteten. Sein Bestreben nach so einem Jutsu war mittlerweile zu offensichtlich geworden und erregte Aufsehen. Man beobachtete ihn weiter und nachdem er immer mehr tote Rounin ihrer Geheimnisse und Stärke beraubt hatte, war man sich sicher, ihn mit vereinten Kräften aus dem Verkehr zu ziehen. Nichtsdestotrotz wollte Choumei sich seiner eigenen Macht und dem Wissen, welches er mit den Jahren anhäufen konnte, nicht berauben lassen. Somit floh er, mordend und sammelnd nach Kraft und neuen Geheimnissen in immer andere Länder. Von da an war sein Leben durch immer währende Flucht geprägt. Doch der Rounin machte einen Fehler. Er bemerkte nicht, dass er durch das Sammeln der ganzen Erfahrungen, des Wissens, der Geheimnisse und der Kraft, auch den Schmerz der Menschen in sich aufnahm, welche sie in ihrem Leben ertragen mussten und vor allen Dingen in dem Moment als jene starben. Die Gier nach Macht wurde Choumei schlussendlich zum Verhängnis. Somit summierte sich mehr und mehr der Schmerz in seinen Körper, bis er irgendwann einfach schier wahnsinnig davon wurde. In seinem ganzen Wahn, der Wut und dem unsäglichen Schmerz, entlud sich schließlich seine gesamte bis dahin angehäufte Kraft und er verwandelte sich aufgrund der dunklen Emotionen in einen Youma.


Zuletzt von Micky am Mo 26 Dez 2011, 00:00 bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet
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